Kooperationspartner über Produktion

Was sagt eigentlich das Bündnis gegen Depression zu "Der schwarze Hund"?

Motiv der Figurentheater-Produktion 'Der schwarze Hund' von Figurenspielerin Julia Raab und Anja Schwede, Illustration von Yves Paradis

Die ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen des Bündnis gegen Depression Halle (Saale) und Magdeburg e.V., Herr Prof. Dr. Watzke und Frau Schulze über die Figurentheaterproduktion "Der schwarze Hund".

Noch vor Beginn der Stückentwicklung von „Der schwarze Hund – Depression aus dem Schatten ins Rampenlicht“ haben wir uns einen Kooperationspartner gesucht, um uns einerseits einen Partner an die Seite zu stellen mit dem wir an Fördermittel kommen, die uns sonst nicht möglich sind und andererseits, um uns umfangreich zum Thema, zur psychischen Erkrankung Depression zu informieren.

Wir fanden Anfang 2019 im Bündnis gegen Depression Halle (Saale) und Magdeburg e.V. diesen wichtigen Partner.

Die ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen Prof. Dr. Stefan Watzke, Dr. Tim Johannes Krause und Laura Schulze haben die Entwicklung der Figurentheaterproduktion von Beginn an begleitet.

Szenenfoto aus der Figurentheaterproduktion 'Der schwarze Hund' zum Thema Depression von Figurenspielerin Julia Raab und Anja Schwede, Foto: Julia Fenske

Was sagen sie nach der Premiere und den ersten Vorstellungen zur Produktion?

Depressionen bedeuten persönliches Leiden – und in vielen Fällen gesellschaftliches Stigma. Bevor sich Betroffene öffnen können, bevor eine Behandlung stattfinden kann, brauchen wir eine Gesellschaft, die Depressionen als das anerkennt, was sie sind – häufige und schwere Erkrankungen. Um das gesellschaftliche Stigma zu reduzieren, braucht es Theaterstücke wie „Der schwarze Hund“, die die Erkrankung Depression auch für nicht Betroffene spürbar macht und es Erkrankten ermöglicht, in unvoreingenommenen Kontakt mit ihrer Umgebung zu treten. Und das gelingt dem schwarzen Hund in beeindruckender Weise.

Prof. Dr. Stefan Watzke, Psychologe, Bündnis gegen Depression Halle (Saale) und Magdeburg e.V., 2021

Das Puppentheaterstück „Der schwarze Hund“ klärt über Depression auf und gibt den Zuschauer*innen eine wirkmächtige Metapher an die Hand, um die Krankheit in all ihren Facetten greifbar zu machen. Die szenische Veranschaulichung von Gefühlen, mit denen die Betroffenen oft allein gelassen werden, erleichtert ihnen den offenen Umgang mit ihrer Erkrankung und leistet somit einen wichtigen Beitrag zur Präventionsarbeit.

Laura Schulze, Psychologin, Bündnis gegen Depression Halle (Saale) und Magdeburg e.V., 2021

Unglaublich bildgewaltig. Ich musste an einigen Stellen tief einatmen, um mich von dem Druck auf meiner Brust zu befreien.

Gab wirklich Momente an denen ich sehr nachdenklich geworden bin. […]

Figurenspielerin & Theaterpädagogin

Julia Raab

In Halle (Saale) bin ich seit 2013 zu Hause.

Im Atelier fiese8 arbeite ich an neuen Figurentheater-Produktionen, Lesungen, Figuren & Objekten.

Mit meinen Produktionen bin ich im In- und Ausland unterwegs auf Festivals und auf Gastspielreise.

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Mehr über Julia Raab

Hier finden Sie alles über die Figurenspiel-Inszenierung ‚Der schwarze Hund‘.

Ausführlichere Informationen über die Figurenspielerin hinter dem Hund – Julia Raab – und ihr umfangreiches Repertoire finden Sie auf

juliaraab.de

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Meinungen

Euer Stück hat mir sehr gut gefallen. Ihr habt großartige und ausdrucksstarke Bilder für das eigentlich Unbeschreibbare gefunden und die Krankheit damit für Gesunde treffend visualisiert.